Schmerz

Ihr Herz machte einen Freudensprung, gleich würde sie ihn sehen! Nur noch durch die Haustür und in sein Zimmer! Am Telefon hatte sich seine Stimme so rau angehört. Wollte er sie fragen? Sie hatten sich geküsst, aber waren nicht zusammen. Das wolte er nicht. Sie erinnerte sich genau, sie standen im Regen. Die Regentropfen verfingen sich in seinem dunkelblondem Haar und seine ernsten braunen Augen sahen sie eindringlich an.,, Ich will meinen Spielraum und da kann ich keine Freundin gebrauchen die mich einzwengt!" Ja, es ging ihr danach nicht besonders gut und sie hate sich fest vorgenommen ihn zu vergessen, aber dann kam vorhin sein Anruf, seine Stimme klang so angenehm und sofort schmolz sie dahin. Er hatte dreimal anfangen müssen und ihr Herz klopfte so laut, das sie meinte er müsse es hören! ,, Cherry, ich muss dir etwas sagen!" Hatte er gesagt. Mehr nicht und mehr brauchte er nicht sagen. Doch es solte anders kommen, als sie es sich beide vorstellten.
,,Hey; Stefan!" ,,Cherry! Komm doch rein!" Doch sie konnte sich nicht rühren, er stand vor ihr, und zwar nur mit einer Jeans bekleidet. Die Wassertzropfen perlten von seiner Brust, sie erinnerte sich das er erzählt hatte das er zwischendurch Boxte. Ja, sah ganz danach aus.(*g*),,Oh!" Stefan hatte es bemerkt und wurde tatsächlich rot! ,,Ich zieh mir schnell was an!" ,,Nein! Ich....äh...meine tu das!" Gott was ging mit ihr?! Er sha gut aus und so, aber das war doch noch lange kein Grund sich vor ihm zum Affen zu machen! Er verschwand und Cherry redete ihrem Herz gut zu das es doch bitte nicht stehen bleiben sollte, bevor er ihr gesagt hatte was ihm auf dem Herzen lag. Denn wenn er ihr nochmal so gegenüber trat, blieb es mit sicherheit stehen! ,,Also, wo brennt es denn?" Wieder´klopfet ihr Herz, er legte den Kopf schräg und sah sie an. ,,Ich muss dir etwas sagen!" ,,Das sagtest du bereits am Telefon!" Langsam wurde sie ungeduldig. Er grinste und wie immer wenn er das tat, bildeten sich grübchen um seine Mundwinkel. ,,Okay, es ist mir peinlich! Aber du hast sicher schon gemerkt das ich in Mathe ´nicht gerade glänze!" ,, Du glänzt nicht nur NICHT, du schwärzer als die Nacht! Und nu?" Ihre Hoffnung sank. ,,Könntest du mir Nachhilfe geben?" Sie hatte ihre Gesichtszüge wohl nicht ganz so unter Kontrolle, wie sie dachte, denn er strich ihr sanft übers Gesicht. ,,Klar. Oh schon so spät! Ich muss jetzt los! Wie wäre es mit Dienstag?" ,,Perfect!" Nachdem sie gegangen war, warf er sich auf Bett und schloss die Augen. Fast augenblicklich erschienen ihre sanften, blauen Augen und die weichen, braunen Locken. Er hatte es wieder vermasselt!
,,Stefan! Wenn du dich konzentrierst, lassen wir es sein!" ,,okay!" Nach diesen Worten, wollte er ihr einen Kuss aufdrücken, aber sie stieß ihn weg. Was war eigentlich los? Warum ließ sie es nicht zu? Jetzt ging endlich ihr Herzenswunsch in erfgüllung und sie benahm sich wieder einmal oberspießig! Seufzend lehnte er sich gegen die Wand. ,, Ich dachte du liebst mich!" Er sagte es so direkt und einfach das sie zusammenzuckte wie unter einem Peitschenhieb. ,,Ich weiß nicht wie du darauf kommst, aber es ist ganz sicher nicht so! Also, können wier Mathe machen!" Er starrte sie an. Seine Augen verloren den Glanz, wie konnte er so dumm sein? Wie konnte er glauben das ein Mädchen wie sie auf ihn stand?! ,, Ich glaube es ist besser wenn du jetzt gehst!" Seine Stimme klang hart. Härter als beabsicvhtigt, das erkannte er an ihrem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck. ,,Meine Mutter kommt gleich und sie mag es nicht wenn ich alleine mit einem Mädchen in unserenm haus bin!" Das war eine Lüge und sie wusste es. Wortlos ging sie.
,,Wo ist Stefan?" ,,Keine Ahnung!" Cherry tat es Leid und sie wollte sich entschuldigen. Ihr qwar klar das er ihre Angst davor, das er sie nur ausnuten konnet völlig Grundlos gewesen war, und ihr fiel auf wie albern es war. Sie sah ihn. ,,Stefan!" Doch wie versteinert blieb sie stehen. Nämlich in dme Moment in dem sie hübsche Blondine sah die an seinen Lippen hing. In diesen Moment sah auch er sie und seine Augen wurden groß vor Schreck.Er stieß die blonde weg die protestierend aufschrie, doch das sah Cherry schon nicht mehr sie rannte blindlings los und drehte sich nicht einmal um. Sie schwor sich ihn nun entgültig zu vergessen. Und diesen Schwur sollte sie noch bitter bereuen.
,,Cherry! Mach auf, bitte!" Er stand vor ihrer Wohnung und hämmerte mit den Fäusten gegen die Tür, es war ihm egal das es schon nach 12.00 Uhr war. Es scherte ihn auch nicht das sie nicht alleine in diesem Haus wohnte, er wollte ihr nur sagen das er sie über alles liebte und das Carolin ihn überfallen hatte. Verdammt, er liebte sie! ,, Cherry! Mach auf! Verdammt! Ich liebe dich!" Die Tür wurde geöffnet, doch nicht Cherry stand vor ihm, nein es war ihre Mutter.
Sie lächelte verständnisvoll. ,,Es tut mir Leid, Stefan! Aber du hast sie verpasst!" Stefans Herz blieb stehen. Verpasst? Seine Gefühle hatten sich wohl auf seinem Gesicht gespiegelt. ,,Sie ist nach München! Zu ihrem Vater!" In seinem Kopf begann es zu arbeiten. 50 km. Wenn er halb tankte, konnte er es schaffen! Er warf Cherry´s Mutter ein rasches Danke zu und hechtete los. Er holte seine Maschine aus der Garage und schwang sich auf den Sitz. 1tonne vibrierender Stahl unterm A**** und los.
Er fühlte sich frei. Er schaffte es, sah sie von weitem. ,,Cherry!" Sie blieb stehen und sah ihn an. Ihr Gesicht war bleich.Ihre Augen rot. Sein herz rutschte ihm in die Hose. ,,Ich liebe dich! Du musst mir glauben!" Sie sah ihn an und er erzitterte unter derv kälte ihres Blickes. ,,Verschwinde! Lass mich in Ruhe!" Ohne ein weiteres Wort verschwand sie und ließ ihn stehen. Mindestens eine halbe Stunde stand er da und zum ersten mal seit Jahren benetzten Tränen seine Wangen. Er stieg wieder auf seine Maschine. Es wurde langsam dunkel. Mit Vollgas fegte er über die plötzlich regennasse Straße, warum hatte er sich auf diese Caro eingelassen?!
Sie hatte gesagt sie wüsste wie er sie zurrückbekommen könnte. Ja, der Plan hatte wunderbar geklappt. IHR Plan. Irritert blickte er auf, da hatte einer gehupt. Scheinwerfer blendeten ihn und im letzten Moment riss er seine Maschine herum, aber die Straße war zu nass. Der letzte Gedanke der ihm durch den Kopf schoss als ihm die Maschine außer Konmtrolle geriet, war das er Chery über alles liebte. Nur ganz kurz explodierte der Schmerz in ihm, dann glitt er in die ewige schwärze.
,,Cherry? Bist du da?" Ihr Vater lief suchend in der kleinen Wohnung umher. ,,Cherry!" ,,Ja?" Sie saß zusammengekauert auf der Couch im Wohnzimmer. Ein Haufen Elend mit traurigen, blauen Augen. ,, Hast du das Telefon nicht gehört?" ,,Doch, wer war es denn?" ,,Das war Angelika." Stafans Mutter. War etwas passiert? ,, Und was wollte sie?" ,, Wir müssen ins Krankenhaus. Stefan hatte einen Unfall, er ist von der Straße abgekommne und gegen einen Baum geprallt." Sie saß da und spürte....nichts! Eine seltsame Leere hatte von ihr Besitz ergriffen und die Worte ihres Vaters drange wie durch Watte zu ihr. Es tue ihm Leid, sie würde es schaffen. Sie müsse jetzt stark, sie hörte aber verstand es nicht. Wovon redete er? Warum musste sie stark sein? Und dann begriff sie und mit dem Verstehen kam der Schmerz. Ein Dicker Kloß setzte sich in ihrem Hals fest und erschwerte das Schlucken von Reden nicht zu sprechen! Ihre Augen brannten und die tröstende Hand aif ihrer Schulter machte die Sache auch nicht besser. Nimm dein Hand weg! Nimm doch endlich deine Hand weg! Pochte es verzweifelt in ihrem Kopf. Merkst du denn nicht wie du mich quälst? Nimm deine Hand da weg! Aber die Hand blieb und unbarmherzig drängten sich die Tränen in ihre Augen bids sie schließlich ihre Wangen herunterliefen und ihren Kopf klarer machte. ,,Wir müssen ins Krankenhaus, Schatz!" Die sanfte Stimme ihres Vaters, der sie wie eine Blinde nach draußen zum Wagen führte, sie anschnallte, die Autos die an ihnen vorbeischossen und das Hupkonzert. Nichts bekam sie mit, imer und immer wieder lief der Unfall vor ihren Augen ab. Er fuhr zu schnell, kam auf der regennassen Fahrban ins Schleudern und prallte mit dem Motorrad gegen einen Baum. Dann wich er einem Auto aus, geriet ins Schlingern, bakam seine Maschine nicht mehr unter Kontrolle und prallte gegen den Baum. Es ist deine Schuld! Eine häßliche Stimme schrie die Worte in ihrem Kopf und eine andere, viel leisere Stimme sagte:,, Nein! Das ist nicht wahr!" ,, Du bist schuld! Hättest du dich nicht so aufgeführt würde er bei dir sitzen!" Sie spürte eine Hand. Sie waren da, ihr Vater führte sie ins Krankenhaus und Stimen. So viele Stimmen. Ärzte, Schwestern. Sie sprachen mit ihr. Wie es ihr ginge, was sie hier wolle? Und ihr Vater antwortete. Ein Freund hätte einen Unfall. Stefan. Intensievstation, Zimmer 8. Mutter währe bei ihm. Eigentlich nicht erlaubt aber weil er so jung und sie verstehn? Ja, danke. Dann ging es weiter, den weißen Flur lang warum war alles so nebelig? Und dann hörte sie einen Schrei und jemand fiel ihr schluchzend um den Hals und Cherry erwachte aus ihrer Trance. ,,Cherry! Oh Got sei Dank bist du hier! Ich bin fast wahnsinnig geworden!" ,,Ist ja gut Angelika!" Ihr Vater zog die vor Tränen zitternede Frau an sich, so dass Cherry zu Stefan musste. Ob sie nun wollte oder nicht. Sie ging ganz langsam auf die Tür zu und ihr Herz raste nur noch so, das Blut rauschte in ihren Ohren und plötzlich war ihr Eiskalt. Langsam öffnete sie die Tür, und wünschte sich sie hätte es nie getan. Er lag da, blass, eingefallen.
Aus seinem Mund ragte ein Schlauch aber als sie genauer hinsah, konnte sie erkennen das er nicht aus dem Mund sondern aus dem Hals führte und andere kleine Schläuche führten von ihm zu einer gräßlichen Machine mit vielen roten und grünen Lichtern und bis auf das rythmische Pip der EKG´s war nichts zu hören. Es war totenstill im Zimmer. Plötzlich wünschte sie sich ih weinen zu hören, ein kleines schmerzvolles stöhnen. Ein zeichen das er lebte! Aber nichts geschah, es blieb stil und das piepen machte sie wahnsinnig. Sie hielt es nicht länger aus, rannte aus dem Zimmer , an ihrem Vater und Stefan´s Mutter vorbei und raus. Die Luft tat ihr gut aber sie rannte weiter, stolperte, fiel hin, raffte sich auf um weiterzurennen. Sie rannte so lange bis ihre Beine unter ihr nachgaben und sie der länge nach hinfiel. Erst jetzt wurde ihr bewusst, das es wieder angefangen hatte zu regnen.Aber waren ihre Wangen nass vom Regen? Eine halbe Stunde blieb sie einfach liegen und wurde das Bild von Srefan nicht los, da ertönte das Quitschen von Reifen und Angelika´s Stimme durchbrach die inzwischen eingetretene Nacht.,,Cherry! Oh Gott! Kind mach die Augen auf!" ,,Es......es ist alles meine Schuld!" Heulte sie los und der Schmerz erfasste sie und drohte sie wieder in die Wattewelt zun werfen, doch Angelika verhinderte das mit einer schallenden Ohrfeige. ,,Reiß dich zusammen! Hörst! Gib ihn nicht auf! Gib ihn nie auf!" Dann zog sie das Mädchen in die Arme und beide saßen schluchzend im Schein der Straßenlaterne, während edr regen auf sie hinabfiel.
,,Cherry! Es....es tut mir alles so leid!" Ihre beste Freundin sah sie an. Nur kurz tafen sich ihre Augen, bevor wieder Leute auf sie zukamen. Warum taten sie ihr das an? Was bezweckten sie alle damit? Sie wollte den Schmerz vergessen. Stefan lag noch immer im Koma. Schon seit zwei Monaten, ohne eine verbesserung. Und sie war zum ersten mal in der Schule. Sie hasste diese Schule. Mit ihren Scgülern die ihr mitleidige Blicke zuwarfen und hinter ihrem Rücken tuschelten wenn sie meinetn, sie würde es nicht hören, mit den Lehrern die sie mit ihrem Mitleid erstickten. Im Unterricht forderten sie sie nicht ein bisschen, ließen sie in einer Ecke vor sich vegetiern und wenn sie sie ansprachen waren ihre Stimmen sanft und leise und ihre Augen trieften vor Mitleid. Und sie hastte dieses Wort. Mitleid! Cherry war wütend. Unheimlich wütend. Auf alle, auf Stefan, weil er einen Unfall hatte und nicht aufwachte, auf die Ärzte die nichts taten, auf die Schule mit ihrem verdammten Mitleid! Überall wo sie hinkam schlug es ihr entgegen. Mitleid überall. Endlich klingelte es. Die Schüler konnten nach Hause. Schnell raus bevor einer auf die Idee kam mit ihr zu reden. Schon von weiten sah sie den Wagen ihrer Eltern. Warum waren sie zu hause? ,,Mom?! Was machst du hier wieso....." Ihre Muter saß kreidebleich auf dem Sessel. Ihr Vater noch Weißer daneben. Wie Statuen. In Gedanken taufte sie das Bild: Statue der Qual. Zitternd streckte ihre Muter die Hand nach ihr aus. Aber das konnte nur eines bedeuten. Ein unmenschlicher Schrei entrann ihrer Kehle dann wirbelte sie herum und hechtete zurück. Das Krankenhaus war nicht weit. Sie rannte und da war es schon. In den Gang, da sein Zimmer. Wie erstarrt blieb sie stehen. Es war leer! Das Bett war frisch bezogen. Ein leises Wimmern drang aus ihrer Kehle und sie war kurz davor durchzudrehn da ertönte eine Stimme:,, Was ist Los, Kleines?" Sie wirbelte herum und blickte in blaue Augen. Stefan. ,,Du aber...du......die Maschine.....ich...." Keine Wörter, ihr Kopf war leer. Sie beschloss zu improviesieren und fiel ihm jubelnd um den Hals. Er saß im Rollstuhl und war kreideweiß aber er lachte und küsste sie. Der Kuss fuhr durch jede Pore ihres Körpers.Dann sah sie Angelika, sie weinte. Cherry lachte. Auch Angelika hatte ihre Gefühle anscheinend nicht unter Kontrole. ,,Noch drei Tage dann kannst mit raus!", schluchzte Angelika und fiel ihrem Sohn und dessen Freundin um den Hals. Eine riesige Umarmung.
Es wurde ein lustiges Durcheinander. Kuchen wurde gebacken, das Haus wurde dekoriert und dann war es endlich so weit. Alle waren da. Als Cherry und Stefan Arm in Arm in den Raum kamen. Seit drei Wochen hatte er erhebliche Vordschritte gemacht.Er konnte laufen. Manchmal etwas unsicher, aber es ging.Aber er hatte merkwürdigen Husten. Manchmal rannte er während eines Hustenannfalls auf Toilette und sagte das nocvh nicht alles jklar war. Dann grinste er immer und grübchen bildeten sich um seine Mundwinkel, da musste einfach jegliche Sorge verrauchen. Die Party wurde eine voller Erfolg und auch in der Schule ging es besser. Aber die Sicherheit war hinterhältig. Jeder vertraute darauf das Stefan wieder völlig gesund war und das sollte sich bitter rechen.
Mitten in der Nacht rief Stefan bei ihr an. ,,Süße? Bitte! Bitte, hol mich ab!" Er weinte! Cherry hatte gerade ihren Führerschein gemacht und eigentlich nicht so sicher.Aber sie sprang auf und fuhr zu ihm. Er stand gebeugt an der Straße. Seine Nase blutete stark. ,,Oh Gott! Was..." ,,Fahr zur Brücke!" Es war eine versteckte Brücke mit felsendurchfurchtem Wasser. Wunderschön, aber war jetzt der richtige Zeitpunkt dorthinzufahren? ,,Fahr schon!" Sie gab Gas. Mitten auf der Fahrt bekam er einen Hustenanfall, er derhet sich von ihr weg aber sie sah es trotzdem. Er spuckte Blut. Wortlos reichte sie ihm ihr Taschentuch und sah wie das Blütenweiß sich langsam dunkelrot färbte. Dan waren sie da. Stefan stolperte los, auf den Abhang zu und Cherry begriff. ,,Stefan! Was amchst du da! Komm zurück!" ,,Warum? Ich kratz eh ab! Ich hab noch verdammte 5 Wochen!" Sie starrte ihn an. ,, Es sind Blutungen, Cherry!" Blutungen. Es blutete innen und wenn man nichts tat..... ,,Hör zu. Du musst jetzt stark sein!" Mit einem Sprung war sie bei ihm und schlug ihn vor die Brust. ,,Ich will aber nicht stark sein! Verstehst du? Das ist nicht fair! Ich werde dich nicht gehen lassen!" ,,Ichliebe dich!" Plötzlich packte er sie und schleuderet sie weg dann ließ er sich rückwärts fallen. Cherry saß da und starrte auf die Stelle an der er gerade noch gestanden hatte. Dann rannte sie zum Rand. Unten war es schwarz. Wieder drohte der Schmerz sie zu überrollen, doch dann ergriff sie eine Lehre. Nicht wie n´beim ersten mal. Anders. Eine Ruhe. Sie lächelte. Am ende hatte er gesagt das er sie liebt. ,,Ich liebe dich auch." Sie stand auf. Vor ihr erschien sein Gesicht. Es lächelte. Und wiedre hörte sie seine letzten Worte: Ich liebe dich! ,,Ich werde dich nicht gehen lassen!", sagte sie leise. Dann stieß sie sich ab und sprang.
Ich wünschte, ich würde keine Fehler mehr machen.
Ich wünschte, nicht von meinen Freunden gehasst zu werden.
Ich wünschte, ich würde geliebt werden, so wie ich bin.
Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen.
Ich würde alle meine Fehler rückgängig machen, damit sie sich nicht mehr über mich ärgern müssten, und ich diese Schmerzen nicht mehr ertragen müsste.
Aber auch das kann ich nicht.
Erst eben haben sie mir gesagt, ich könne nichts ungeschehen machen, ich solle nicht so dumme Gedanken haben. Das wäre falsch.
Vielleicht kann ich nichts ungeschehen machen, aber ich kann dafür sorgen, dass es nicht so weiter geht.
Ich sitze auf dem Brückengeländer und sehe weit unter mir das schwarze Wasser.
Ich habe sie gefragt, was wäre, wenn ich tot wäre. Sie meinten, dass es dumm von mir wäre, an so etwas zu denken. Sie meinen, es wäre falsch.
Aber das ist nur ihre Meinung.
Ich weiß, es ist die einzige Lösung.
Denn mein einziger Fehler war der, zu leben.